Ablauf, Ergebnisse und Maßnahmen
Die Beurteilung psychischer Belastungen unseres wissenschaftsstützenden Personals wird seit 2021 in einem fortlaufenden Prozess aus Workshops, Befragung, Maßnahmenentwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung umgesetzt.
Ablauf

- Workshops für Sekretär/-innen und Assistenten (Herbst 2021)
Mitarbeitendenworkshops für Sekretär/-innen und Assistenzen zur Erfassung von Belastungen und Ressourcen sowie Entwicklung, Indentifikation von Handlungsfeldern und Konkretisierung von Maßnahmenideen. - Maßnahmenplan für Sekretär/-innen und Assistenten (Frühjahr 2022) Auf Basis der Workshops werden zentrale Handlungsfelder festgelegt und wirksame, insbesondere bereichsübergreifende Maßnahmen priorisiert und in einem Maßnahmenplan konkretisiert.
- Befragung der wissenschaftsstützenden Beschäftigten (Sommer 2023)
Schriftliche Befragung aller wissenschaftsstützenden Beschäftigten zur systematischen Erfassung von Belastungen und Ressourcen sowie Indentifikation von Handlungsfeldern. - Workshops der wissenschaftsstützenden Beschäftigten (Herbst 2023)
Mitarbeitendenworkshops für wissenschaftsstützende Beschäftigte zur gemeinsamen Entwicklung und Konkretisierung von Maßnahmenideen. - Maßnahmen & Umsetzung (ab 2025)
Begleitende Planung, Priorisierung und schrittweise Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen in den Arbeitsbereichen.
Evaluation & Weiterentwicklung
Systematische Evaluation und Weiterentwicklung des Maßnahmenplans als fortlaufender Prozess.
Entwicklung und Priorisierung zentraler Handlungsfelder und Maßnahmen
Die zentralen Handlungsfelder und ersten Maßnahmen wurden in einem strukturierten Prozess unter Einbezug relevanter Akteure entwickelt. Bei der Priorisierung steht die Frage im Mittelpunkt, mit welchen Maßnahmen eine möglichst große Wirkung erzielt werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf bereichsübergreifenden Handlungsfeldern, um gemeinsame Themen fakultäts- und einrichtungsübergreifend anzugehen. Zentrale Maßnahmen werden definiert und in einem Maßnahmenplan mit Zielen, Umsetzungsschritten sowie klar festgelegten Verantwortlichkeiten und Fristen konkretisiert.
Auswahl und aktueller Stand bisheriger Maßnahmen
Das Führungsverhalten beeinflusst stark, wie es Mitarbeitenden geht. Empfinden sie ihre Arbeit eher als Belastung oder als Ressource? Darauf haben Sie als Führungskraft einen entscheidenden Einfluss. Zusätzlich zur Führungsrolle sind Sie selbst in Ihrem Job besonders gefordert. Das kann belastend sein.
Digitalisierung und Arbeitsverdichtung stellen die Beschäftigten vor neue Herausforderungen. Viele sind ständig online erreichbar. Mehrfach pro Minute gehen E-Mails ein, die bearbeitet werden müssen. Kollegen kommen ins Büro, Kunden rufen an. Diese Unterbrechungen binden die Aufmerksamkeit. Wie gut kann der Mensch damit umgehen? Lässt sich mehreres gleichzeitig erledigen oder sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit überfordert?
MOVE@FAU ist das Organisationsentwicklungsprojekt zur Modernisierung der Verwaltung an der FAU. Durch Analyse und Weiterentwicklung von Kernprozessen der universitären Verwaltung sowie deren Implementierung in ein übergreifendes Enterprise-Content-Management-System (ECM) werden schrittweise die Verwaltungsprozesse an der FAU effizient optimiert und digitalisiert.
Das Interne Fortbildungsprogramm wird von der Personalentwicklung organisiert und enthält fachliche und allgemeine Fortbildungsangebote für alle wissenschaftsstützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FAU. Neben dem internen Fortbildungsprogramm, unterstützt die Personalentwicklung auch gerne bei der Organisation und Teilnahme bei externen Fortbildungsanbietern.
Der Sprachendienst der FAU erfüllt als interne Servicestelle vorrangig die Aufgabe, die Internationalisierung der Universität sprachlich zu unterstützen. Er übersetzt Webseiten und Dokumente kostenfrei für die zentrale Universitätsverwaltung und die Fakultätsverwaltungen vom Deutschen ins Englische und fördern somit eine konsistente englischsprachige Außendarstellung der FAU. Gleichzeitig stellt er zentrale Dokumente für Studium, Forschung und Lehre in englischer Sprache zur Verfügung.
Der Anspruch der FAU als international ausgerichtete Universität liegt in der Entwicklung einer multikulturell orientierten Gemeinschaft der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Fortbildungsangebot – Interkulturelle Kompetenzen unterstützt hierbei mit passenden Angeboten und Sprachkursen in Kooperation mit dem Sprachenzentrum.
Die E-Mail ist für viele das Kommunikationsmittel Nummer Eins im Berufsalltag. In der schriftlichen Kommunikation wird häufig eine Formulierung missinterpretiert oder „gerät in den falschen Hals“. So funktioniert die Kommunikation per E-Mail reibungslos:
Unter Emotionaler Inanspruchnahme versteht man das Eingehen auf die Bedürfnisse Anderer oder auch das Zeigen geforderter Emotionen unabhängig von dem eigenen Empfinden.
Die FAU verfolgt das Ziel, die Arbeit sowohl im Interesse der Beschäftigten als auch der Beschäftigungsstellen im gegenseitigen Einverständnis zeitgemäß und bedarfsgerecht zu organisieren. Homeoffice kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten, da es die zeitliche und örtliche Flexibilisierung der Arbeit ermöglicht. Der dadurch gewonnene Gestaltungsspielraum bietet für die Beschäftigten wie für den Arbeitgeber zahlreiche Chancen.
Antworten auf Ihre Fragen
Ab 2025 wird der Maßnahmenplan weiterentwickelt: Bestehende Maßnahmen werden fortgeführt, angepasst oder ergänzt. Ziel ist es, neue Maßnahmen zu entwickeln, die die identifizierten Handlungsfelder nachhaltig verbessern. Die Wirksamkeit wird regelmäßig überprüft, um die nächsten Schritte gezielt zu planen.
Maßnahmen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeit sind häufig komplex und wirken über mehrere Ebenen hinweg. Viele Prozesse erfordern Abstimmungen zwischen unterschiedlichen Akteuren, die Einbindung bestehender Strukturen sowie die Klärung von Zuständigkeiten und Ressourcen. Dadurch können sich Umsetzungszeiträume verlängern.
Zudem zeigen sich Wirkungen nicht immer kurzfristig oder unmittelbar sichtbar. Manche Maßnahmen entfalten ihre Wirkung erst mittel- bis langfristig oder dienen zunächst der Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen. In einzelnen Fällen kann sich auch herausstellen, dass eine Maßnahme unter den gegebenen Voraussetzungen nicht weiterverfolgt werden kann. Auch in solchen Fällen gehen die gewonnenen Erkenntnisse nicht verloren: Sie fließen in die weitere Maßnahmenentwicklung ein und unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung des Prozesses.
Beschäftigte können Ideen und Rückmeldungen in Workshops, Befragungen oder direkt an die zuständigen Koordinatorinnen einbringen. Jede Rückmeldung wird ernst genommen und fließt in die weitere Maßnahmenentwicklung ein.
Die Umsetzung und Wirkung der Maßnahmen wird systematisch evaluiert. Dabei werden sowohl quantitative Befragungsergebnisse als auch qualitative Rückmeldungen berücksichtigt, um den Maßnahmenplan fortlaufend anzupassen.
Beteiligte
Die Befragungen & Workshops zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen wurden durchgeführt vom Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben (Prof. Dr. Cornelia Niessen).
FAUgesund sorgt durch die Integration der Befragungsergebnisse in vorhandene Strukturen des Gesundheitsmanagements für einen ganzheitlichen Prozess, der nicht nach der Erhebung endet.
Koordination & Prozess:
FAUgesund: Nora Rosenhäger, 09131/85-71228, gbpsych@fau.de
Durchführung & Inhalt:
Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben, Julia.Schmidbauer, 09131/64003, gbpsych@fau.de
Beteiligung & Zusammenarbeit:
Konvent der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Promovierenden der FAU, 09131/85-22912, christine.ganslmayer@fau.de