wissenschaftliches Personal

Ablauf und Ergebnisse

Die Beurteilung psychischer Belastungen unseres wissenschaftlichen Personals wird seit 2024 in einem fortlaufenden Prozess aus Befragung, Workshops und Maßnahmenentwicklung umgesetzt.

Ablauf

  • Befragung des wissenschaftlichen Personals (Sommer 2024)
    Schriftliche Befragung des wissenschaftlichen Personals zur systematischen Erfassung von Belastungen und Ressourcen sowie Indentifikation von Handlungsfeldern.
  • Workshops des wissenschaftlichen Personals (Herbst 2024)
    Mitarbeitendenworkshops für wissenschaftsstützende Beschäftigte zur gemeinsamen Entwicklung und Konkretisierung von Maßnahmenideen.
  • GBPsych als fortlaufender Prozess (ab 2025)
    Begleitende Planung, Priorisierung und schrittweise Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen in den Arbeitsbereichen.

Entwicklung und Priorisierung zentraler Handlungsfelder

Die zentralen Handlungsfelder und ersten Maßnahmen wurden in einem strukturierten Prozess unter Einbezug relevanter Akteure entwickelt. Bei der Priorisierung steht die Frage im Mittelpunkt, mit welchen Maßnahmen eine möglichst große Wirkung erzielt werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf bereichsübergreifenden Handlungsfeldern, um gemeinsame Themen fakultäts- und einrichtungsübergreifend anzugehen.

Aktueller Stand

Zur Teilnahme eingeladen waren alle Professorinnen und Professoren sowie alle wissenschaftlichen Beschäftigten und Forschenden der FAU. Insgesamt haben sich 25% der Zielgruppe an der Befragung beteiligt, darüber freuen wir uns sehr!

Antworten auf Ihre Fragen

Ab 2025 werden neue Maßnahmen zu entwickeln, die die identifizierten Handlungsfelder nachhaltig verbessern.

Maßnahmen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeit sind häufig komplex und wirken über mehrere Ebenen hinweg. Viele Prozesse erfordern Abstimmungen zwischen unterschiedlichen Akteuren, die Einbindung bestehender Strukturen sowie die Klärung von Zuständigkeiten und Ressourcen. Dadurch können sich Umsetzungszeiträume verlängern.
Zudem zeigen sich Wirkungen nicht immer kurzfristig oder unmittelbar sichtbar. Manche Maßnahmen entfalten ihre Wirkung erst mittel- bis langfristig oder dienen zunächst der Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen. In einzelnen Fällen kann sich auch herausstellen, dass eine Maßnahme unter den gegebenen Voraussetzungen nicht weiterverfolgt werden kann. Auch in solchen Fällen gehen die gewonnenen Erkenntnisse nicht verloren: Sie fließen in die weitere Maßnahmenentwicklung ein und unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung des Prozesses.

Beschäftigte können Ideen und Rückmeldungen in Workshops, Befragungen oder direkt an die zuständigen Koordinatorinnen einbringen. Jede Rückmeldung wird ernst genommen und fließt in die weitere Maßnahmenentwicklung ein.

Beteiligte

Die Befragungen & Workshops zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen wurden durchgeführt vom Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben (Prof. Dr. Cornelia Niessen).

Koordination & Prozess:
FAUgesund: Nora Rosenhäger, 09131/85-71228, gbpsych@fau.de

Durchführung & Inhalt:
Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben, Julia.Schmidbauer, 09131/64003, gbpsych@fau.de

Beteiligung & Zusammenarbeit:
Konvent der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Promovierenden der FAU, 09131/85-22912, christine.ganslmayer@fau.de